20.02.2017: Loïc Duval: „Ich möchte in der DTM aufs Podium“
Neue Herausforderung für Loïc Duval: Nach fünf Jahren mit Audi in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, einem Titelgewinn und einem Le-Mans-Sieg wechselt der 34 Jahre alte Franzose 2017 in die DTM. Im Interview berichtet Duval von seinen ersten Eindrücken im Audi RS 5 DTM und dem Gefühl, wieder ein Rookie zu sein.
DTM
> Tabellen
Fahrer (PDF)
Teams (PDF)
Hersteller (PDF)

> Ergebnisse
Hockenheim (PDF)
Spielberg (PDF)
Lausitzring (PDF)
Norisring (PDF)
Zandvoort (PDF)
Moskau (PDF)
Nürburgring (PDF)

ADAC GT Masters
> Tabellen
Fahrer (PDF)
Teams (PDF)
Trophy (PDF)
Junior (PDF)

> Ergebnisse
Oschersleben (PDF)
Sachsenring (PDF)
Lausitzring (PDF)
Red Bull Ring (PDF)
Nürburgring (PDF)
Zandvoort (PDF)

> Bilder
Test Oschersleben
Lauf 1 & 2 Oschersleben
Lauf 3 & 4 Sachsenring
Lauf 5 & 6 Lausitzring
Lauf 7 & 8 Red Bull Ring
Lauf 9 & 10 Nürburgring
Lauf 11 & 12 Zandvoort
Lauf 13 & 14 Hockenheim


WEC
> Tabellen
Fahrer (PDF)
Hersteller (PDF)

> Ergebnisse
Silverstone (PDF)
Spa-Francorchamps (PDF)
Le Mans (PDF)
Nürburgring (PDF)
Mexico (PDF)
Austin (PDF)

> Bilder
Nürburgring

Audi TT Cup
> Tabellen
Fahrer (PDF)

> Ergebnisse
Hockenheim (PDF)
Nürburgring (PDF)
Norisring (PDF)
Zandvoort (PDF)
Nürburgring (PDF)


Formel E
> Tabellen


> Ergebnisse




Der Wechsel von der WEC in die DTM ist ein großer Schritt – freuen Sie sich auf die neue Herausforderung?
Loïc Duval: „Ich war immer ein großer Fan der DTM. Schon als ich in der Formel 3 Euro Serie fuhr, habe ich die DTM-Rennen mit großer Spannung verfolgt. Die DTM bietet starke Fahrer, tolle Autos und packende Rennen. Als mich Dieter Gass anrief und fragte, ob ich in der DTM fahren möchte, habe ich sofort Ja gesagt.“

Wie war Ihr Eindruck vom Audi RS 5 DTM beim ersten DTM-Test in Jerez?
„Ich bin in Japan bereits ähnliche Autos gefahren, deshalb fühlte ich mich gleich wohl. Der RS 5 DTM besitzt viel Power und eine gute Aerodynamik. Ein unbekannter Faktor sind die Reifen: Ich war auf 2016er-Reifen unterwegs und kann nicht einschätzen, wie groß der Unterschied zu den 2017er-Reifen sein wird. Insgesamt hatte ich zwei wichtige Testtage, je einen Tag im Trockenen und im Nassen. So konnte ich das Auto bei verschiedenen Bedingungen kennenlernen.“

Wie sind Sie in der DTM-Mannschaft von Audi Sport aufgenommen worden?
„Meine neuen Teamkollegen haben mich positiv empfangen. Ich kenne die Audi-DTM-Fahrer schon seit vielen Jahren. Obwohl ich in der WEC fuhr, haben wir uns beim Fitness-Camp und vielen Terminen getroffen. Alle waren sehr nett und haben mir viele Fragen beantwortet. Den engsten Draht habe ich natürlich zu René Rast und Mike Rockenfeller, da wir bereits als Teamkollegen in der WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans viel Zeit miteinander verbracht haben.“

Wovor haben Sie in der DTM am meisten Respekt?
„Es gibt in der DTM viele Fahrer mit einer riesigen Erfahrung. Im Qualifying ist es oft sehr eng, zwei Zehntelsekunden Unterschied entscheiden darüber, ob man an der Spitze ist oder in der Startaufstellung ganz hinten steht. Man muss in der DTM alles in einer sehr engen Zeit zusammenbringen. Ich kann noch schwer einschätzen, wie lange ich brauchen werde, um mich dort einzufinden. Auch die Beziehung zum Renningenieur ist sehr wichtig. Da brauchen wir sicherlich auch am Anfang noch Zeit, bis wir uns richtig verstehen.“

Die DTM-Autos verändern sich gegenüber 2016 technisch etwas. Ist das ein kleiner Vorteil, genau in diesem Moment in die DTM zu wechseln?
„Trotz meiner Erfahrung im Motorsport bin ich ja fast wieder ein Rookie. Da ist es sicherlich etwas leichter, gerade jetzt in die DTM zu wechseln. Denn 2017 gibt es Veränderungen an Aerodynamik, Motorleistung und Reifen. Hinzu kommt, dass die Reifen nicht mehr vorgewärmt werden dürfen. Da diese Dinge auch für erfahrene Piloten eine Umstellung bedeuten, ist es für mich vielleicht einfacher, auf den gleichen Level zu kommen.“



Impressum/Kontakt

© since 1999 by Audianer