07.10.2016: Vorfreude auf Japan bei Audi
Die entscheidende Phase in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC beginnt: Innerhalb von fünf Wochen finden in Asien drei Läufe statt, in denen die Titelentscheidungen fallen. Audi kommt als Tabellenzweiter in Marken- und Fahrerwertung nach Japan. Auf dem anspruchsvollen Kurs von Fuji rund 100 Kilometer südwestlich von Tokio geht am Sonntag, 16. Oktober, der siebte Saisonlauf über die Bühne.
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Die 6-Stunden-Rennen in der FIA WEC sind in dieser Saison abwechslungsreicher als manches Sprintrennen. Zuletzt auf dem Nürburgring, in Mexiko und in Texas blieben die Rennen bis zur letzten Runde spannend. Auf den nächsten Lauf in Fuji freuen sich Teams und Fahrer besonders: Das fachkundige japanische Publikum liebt Langstrecken-Rennen und verehrt die Piloten; gleichzeitig haben auch die einheimischen Medien ein großes Interesse an Sportwagen-Rennen. Hoch im Kurs stehen gleich mehrere Rennfahrer von Audi, die enge Verbindungen nach Japan pflegen. Die beiden Franzosen Loïc Duval und Benoît Tréluyer haben viele erfolgreiche Jahre ihrer Karrieren im Land der aufgehenden Sonne verbracht, auch der Brite Oliver Jarvis war dort in verschiedenen Rennsport-Klassen unterwegs. Der Deutsche André Lotterer schließlich lebt seit 2003 in Tokio und fährt in seiner Wahlheimat regelmäßig Rennen.

„Fuji ist immer wieder eine ganz besondere Herausforderung“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Das beginnt schon mit der Strecke, die eine der längsten Geraden mit sehr ungewöhnlichen Kurven kombiniert. Und das Wetter ist hier ebenfalls immer wieder ein entscheidendes Thema.“ Die Ingenieure von Audi Sport sind bei der Abstimmung der beiden Audi R18 sehr gefordert. Auf der 1,4 Kilometer langen Start-und-Ziel-Geraden erreichen die Rennwagen mehr als 300 km/h, während im mittleren Sektor langgezogene, schnelle Kurven warten. Zum Schluss einer Runde folgt die Schikane und danach eine Sektion mit mehreren engen Kurven.

Für unberechenbare Bedingungen sorgt das Wetter rund um den Mount Fuji. 2013 war der Niederschlag so extrem, dass das Rennen nicht freigegeben werden konnte. Im Vorjahr setzte sich Marcel Fässler (CH) auf nasser Strecke bei Rennbeginn an die Spitze, Loïc Duval gelang die schnellste Rennrunde – zum Sieg hat es dennoch nicht gereicht. Fuji ist das einzige seit 2012 im FIA-WEC-Kalender vertretene Rennen, das Audi noch nicht gewonnen hat. „Das wollen wir natürlich ändern, auch wenn wir wissen, wie schwierig es wird“, sagt Dr. Ullrich. Der Diesel-Hybrid-Sportwagen zeigt sich in der zweiten Saisonhälfte 2016 absolut wettbewerbsfähig. In den zurückliegenden drei Läufen am Nürburgring, in Mexiko und in Austin verbuchte Audi insgesamt 1.136 Führungskilometer. Dennoch sind die besten Plätze so hart umkämpft wie noch nie. Bei den Läufen in Mexiko und Texas feierten jeweils alle drei Marken mit ihren Hybrid-Sportwagen Podiumsergebnisse.

Weiterhin bilden Lucas di Grassi/Loïc Duval/Oliver Jarvis die bestplatzierte Audi-Mannschaft in der Tabelle. Sie haben ihren Abstand zur Spitze auf 37,5 Punkte verringert, 78 Punkte werden bis zum Finale noch verteilt. In der Markenwertung liegt Audi 53 Punkte hinter Porsche bei 132 noch zu vergebenden Zählern.

Die 6 Stunden von Fuji beginnen am Rennsonntag, 16. Oktober, um 11 Uhr Ortszeit (4.00 Uhr MESZ). Eurosport bietet auf seiner deutschen Website einen kostenlosen Video-Livestream für das gesamte Rennen und überträgt die Schlussphase (8.30–10.15 Uhr MESZ) live auf Eurosport 1. Audi hält seine Fans auf Facebook (AudiSport) und auf Twitter (@audisport) auf dem Laufenden.

Tabellenstände nach sechs von neun Läufen

Fahrerwertung
1. Jani/Lieb/Dumas (Porsche), 130 Punkte
2. Di Grassi/Duval/Jarvis (Audi), 92,5 Punkte
3. Conway/Kobayashi/Sarrazin (Toyota), 92 Punkte
4. Bernhard/Hartley/Webber (Porsche), 78,5 Punkte
5. Fässler/Lotterer (Audi), 78 Punkte
6. Imperatori/Kraihamer/Tuscher (Rebellion), 52 Punkte
7. Tréluyer (Audi), 44 Punkte

Markenwertung
1. Porsche, 238 Punkte
2. Audi, 185 Punkte
3. Toyota, 137 Punkte



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