01.08.2016: Coupe du Roi und sechstes Podiumsergebnis in Folge für Audi
Die Fans der 24 Stunden von Spa sahen eine der spannendsten Ausgaben des Langstrecken-Klassikers. Audi zählte bis zum letzten Rennviertel zum engen Kreis der Favoriten, doch am Ende war auch das Rennglück entscheidend. Vier Marken kämpften in der Schlussphase um den Sieg, als ein Reifenschaden das Audi Sport Team Phoenix um alle Chancen brachte. Am Ende rettete das Audi Sport Team WRT aus Belgien nach einer starken Jagd einen Pokal für Audi. Nico Müller (CH), René Rast (D) und Laurens Vanthoor (B) errangen den dritten Platz, während Audi die Herstellerwertung „Coupe du Roi“ gewann.
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Bei den 24 Stunden von Spa zahlte sich einmal mehr eine gute Mannschaftsleistung aus. Audi war in den drei Kategorien Pro, Pro-Am und Am mit insgesamt elf Rennwagen von vier Teams qualitativ und quantitativ jeweils gut vertreten. So sammelte Audi in der Markenwertung genügend Punkte, um zum dritten Mal in Folge den prestigeträchtigen Pokal für Automobilhersteller zu gewinnen.

Welche Schicksale die Teams von Audi Sport customer racing bei den 24 Stunden von Spa durchlebten, zeigt symbolisch das Renn-Abenteuer des Audi R8 LMS mit der Startnummer 28. Von der Pole-Position gestartet, lag der werksunterstützte GT3-Sportwagen aus Neckarsulm in der Anfangsphase zwischenzeitlich in Führung, als ihm nach fünfeinhalb Stunden ein Konkurrent ins Heck rutschte. Die Reparaturen warfen René Rast und seine Teamkollegen aus dem Audi Sport Team WRT um drei Runden bis auf Platz 42 zurück. Bis zur Schlussphase arbeitete sich das Fahrertrio im Verlauf von vielen Gelbphasen und mehrfachem Wetterumschwung wieder unter die ersten drei nach vorn. Die schnellste Rennrunde von Lokalmatador Laurens Vanthoor untermauerte die Ambitionen der Mannschaft.

„Das war ein hartes Stück Arbeit. Herzlichen Glückwunsch an das Belgian Audi Club Team WRT und seine Fahrer, die nie aufgegeben haben“, sagte Chris Reinke, Leiter von Audi Sport customer racing. „Sie haben sich ein Podiumsergebnis ebenso sportlich und fair erkämpft, wie ihn sich auch unser zweites werksunterstütztes Team verdient hätte.“ Das Audi Sport Team Phoenix hat bis zum letzten Rennviertel mit Christopher Mies/Frank Stippler/Markus Winkelhock wiederholt geführt. Die deutsche Fahrermannschaft lag unter den besten drei stets in Schlagdistanz zur Spitze, als das Schicksal in Runde 426 zuschlug. Ein Reifenschaden verursachte ein Feuer, das die schnelle Fahrt vorzeitig beendete.

Insgesamt setzten die Kundenteams von Audi in Spa noch neun weitere Rennwagen ein. Dem Team I.S.R. Racing aus der Tschechischen Republik gelang dabei ein Erfolg in der Pro-Am-Klasse. Philippe Giauque/Henry Hassid/Nicolas Lapierre/Franck Perera (CH/F/F/F) freuten sich nach 24 Rennstunden über den zweiten Platz in dieser Wertung. Mit den Ergebnissen von Saintéloc Racing auf Platz sieben, dem Team WRT auf Platz acht und I.S.R. Racing auf Rang neun kamen insgesamt vier Audi R8 LMS unter die besten zehn – mehr einzelne Sportwagen als von jeder anderen Marke.

„Unsere Teams haben alles gegeben und die Marke Audi in Spa gut repräsentiert“, resümierte Chris Reinke. „Ihnen wünschen wir jetzt ebenso wie unseren Kundenteams in den anderen Rennserien viel Erfolg in der restlichen Saison. In diesem Jahr kämpfen einige unserer Kundenmannschaften noch weltweit um Meisterschaftstitel.“

Ergebnis Rennen
1. Eng/Martin/Sims (BMW #99) 531 Runden
2. Rosenqvist/Van der Zande/Vautier (Mercedes #88) +1.55,408 Min.
3. Müller/Rast/Vanthoor (Audi R8 LMS #28) +2.00,586 Min.
4. Reip/Soucek/Soulet (Bentley #8) –1 Rd.
5. Götz/Jäger/Paffett (Mercedes #86) –1 Rd.
6. Baumann/Buhk/Jazeman (Mercedes #84) –2 Rd.
7. Guilvert/Haase/Parisy (Audi R8 LMS #26) –4 Rd.
8. Baguette/Kaffer/de Leener (Audi R8 LMS #4) –4 Rd.
9. Mortara/Salaquarda/Stockinger (Audi R8 LMS #75) –4 Rd.
10. Comac/Jousse/Narac/Pilet (Porsche #76) – 4 Rd.



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