29.11.2016: Mattias Ekström und EKS gewinnen Teamtitel in der Rallycross-Weltmeisterschaft
Mattias Ekström und sein privates Rallycross-Team EKS sind Teamweltmeister in der FIA-Rallycross-WM. Nachdem der Schwede beim vorletzten Lauf der Saison vorzeitig den Fahrertitel gewonnen hatte, triumphierte EKS beim Saisonfinale im argentinischen Rosario.
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„Mir fehlen die Worte – und das kommt selten vor“, sagte Ekström am Ende eines dramatischen Wochenendes in Argentinien. „Dieser Titel bedeutet dem Team und mir extrem viel. Er zeigt, dass wir alle zusammen fantastische Arbeit geleistet haben – nicht nur in diesem Jahr. Als wir vor drei Jahren mit EKS angefangen haben, gab es gar nichts. Jetzt sind wir Fahrer- und Teamweltmeister und viele Momente werde ich immer in Erinnerung behalten.“

Angeführt von Ekström und seinem Teamkollegen Toomas „Topi“ Heikkinen, feierte das Team den Titel in Rosario ausgelassen. „Wir haben das Maximum rausgeholt und uns auch gegen die Werksteams von Peugeot und Ford durchgesetzt“, sagte der Schwede. „Ganz sicher wird die Rallycross-WM 2017 noch härter. Die Konkurrenz schläft nicht, aber ich liebe Herausforderungen und ich würde gerne versuchen, die beiden Titel zu verteidigen.“

EKS war mit 17 Punkten Vorsprung auf das Team Peugeot Hansen ins Saisonfinale gestartet. Dort überschlugen sich zunächst die Ereignisse: Nach sintflutartigen Regenfällen musste ein Vorlauf von Samstag auf Sonntag verschoben werden. Ekström und Heikkinen ließen sich von den Wetterkapriolen aber nicht beeindrucken und beendeten die Vorläufe auf den Rängen drei und neun. Damit sicherten sie sich genug Punkte, um sich gegen die Konkurrenz um den neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb durchzusetzen und den Titel bereits vor den Finalläufen zu feiern. Nach einem dramatischen Halbfinale fuhr Heikkinen im Finale auf Rang drei und bejubelte sein drittes Podium in diesem Jahr. Ekström wurde beim Saisonabschluss Fünfter. In der Gesamtwertung betrug der Vorsprung am Ende 35 Zähler. Ekströms Audi-DTM-Kollege Timo Scheider wurde im Seat Ibiza von Muennich Motorsport Vierter.

Für EKS endet in Argentinien eine Saison, die das Team aus Schweden vom ersten Tag an dominiert hat. Seit dem Saisonauftakt in Portugal lag die Mannschaft in der Gesamtwertung an der Spitze und gab diese Führung bis zum Titelgewinn 225 Tage später nicht mehr ab. Gemeinsam gewannen Ekström und Heikkinen 44 ihrer insgesamt 131 Rennen. Viermal stand Ekström im Laufe der Saison ganz oben auf dem Podium, öfter als jeder andere Pilot in der Rallycross-WM 2016. Bei den 12 Läufen in Europa, Kanada und Argentinien feierte EKS fünf weitere Podestplätze – Höhepunkt war der Doppelsieg im Rahmen der DTM in Hockenheim.

Ekström reist nach den Feierlichkeiten in Südamerika unverzüglich zurück nach Europa. In Jerez de la Frontera nimmt der schwedische Doppelweltmeister in der kommenden Woche am nächsten DTM-Test teil. Aus Spanien geht es für den 38-Jährigen am Donnerstag weiter zum ARD-Morgenmagazin in Köln. „Dafür stelle ich mir auf jeden Fall den Wecker“, sagt Ekström mit einem Lächeln. „Nicht, dass ich den Termin verschlafe, wie zwei meiner DTM-Kollegen in diesem Jahr.“ Am selben Tag geht es noch weiter zur FIA-Preisverleihung nach Wien. In der Hauptstadt Österreichs wird für Ekström ein Traum wahr. „Seit ich Rennfahrer bin, war es mein größter Wunsch, bei dieser Zeremonie dabei zu sein und mit anderen Weltmeistern wie Sébastien Ogier und Nico Rosberg auf der Bühne zu stehen. Das wird ein einmaliges Erlebnis.“



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