06.06.2016: DTM Lausitzring: Stimmen Audi Sport
Mit 67.500 Zuschauern feierte das Motorsport-Festival auf dem Lausitzring eine erfolgreiche Premiere. Und auch für Audi Sport verlief das dritte DTM-Wochenende des Jahres sehr erfolgreich.
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Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef)
„Natürlich haben wir das Motorsport-Festival auf dem Lausitzring auch von Le Mans aus mit einem Auge verfolgt. Es war toll zu sehen, dass die Tribünen voll besetzt waren und die Zuschauer das Konzept mit dem gemeinsamen Auftritt der DTM und des ADAC GT Masters gut angenommen haben. Dass Audi vor den vielen Fans einen so starken Auftritt hatte, freut uns natürlich besonders. Besonders wichtig ist, dass der Zwischenfall in der Box keine schlimmeren Folgen hat. Auch aus Le Mans die besten Genesungswünsche an den verletzten Mechaniker.“

Dieter Gass (Leiter DTM bei Audi Sport)
„Es war ein sehr gutes Wochenende für Audi. Der Doppelsieg am Samstag war dabei natürlich das Highlight. Am Sonntag haben wir uns im Qualifying etwas schwer getan. Nachdem uns zu Beginn des Rennens der beste Audi wegen eines Frühstarts weggefallen ist, haben wir trotzdem mit Platz zwei, vier und acht ein gutes Teamergebnis eingefahren. Aufgrund der Tatsache, dass mit Lucas Auer ein Fahrer gewonnen hat, der nicht weit oben in der Fahrerwertung stand, war es für uns fast wie ein Sieg. Der Unfall mit unserem Mechaniker hat die Stimmung ein wenig getrübt. So etwas darf nicht passieren. Aber man kann Edoardo (Mortara) da keinen Vorwurf machen. Wir hoffen alle, dass sich der verletzte Kollege gut erholt.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 2 / Platz 4
„Das Wochenende lief überaus gut für mich. Gestern Platz zwei, heute Vierter und damit 30 Punkte an diesem Wochenende – damit bin ich sehr zufrieden. Genau das habe ich gebraucht, um in der Fahrerwertung wieder Anschluss zu finden. Das war ein großer Sprung nach vorn auf nun Platz vier. Vielleicht wäre am Sonntag Platz zwei möglich gewesen, aber mir sind ein paar kleine Fehler unterlaufen. Das passiert schnell, wenn man am Limit fährt. Zwölf Rennen liegen noch vor uns und wir wollen konstant Punkte holen. Das werden wir bei den nächsten Rennen auf dem Norisring versuchen, auch wenn es dort wie immer nicht einfach wird.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 6 / Platz 2
„Mein Auto fühlte sich das ganze Wochenende gut an – umso enttäuschender waren die Platzierungen im Qualifying. Im kurzen Rennen am Samstag war nicht mehr drin als Platz sechs. Umso toller war das Rennen am Sonntag. Ich hatte einen ordentlichen Start und bin am Anfang dasselbe Tempo gefahren wie alle anderen. Als die Boxenstopps begannen, wusste ich: Jetzt ist Happy Hour! Ich war schnell unterwegs und kam nach meinem Boxenstopp hinter Jamie (Green) und Gary (Paffett) zurück auf die Strecke. Ich war schneller und kam an beiden vorbei. Dann habe ich Robert (Wickens) gejagt und auch ihn überholt. Nach einem enttäuschenden Qualifying war es ein tolles Rennen für mich. Erst nach dem Rennen habe ich erfahren, dass einer unser Mechaniker bei einem Boxenstopp verletzt wurde. So etwas tut auch mir weh. Ich hoffe, dass Werner ganz schnell wieder gesund wird und wieder bei uns ist!“

Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM #17) Platz 1 / Platz 19
„Wir hatten einen perfekten Samstag mit meinem zweiten DTM-Sieg. Nachdem die Saison nicht wie gewünscht gestartet ist, sind wir jetzt konkurrenzfähig und kämpfen um einen Top-10-Platz in der Meisterschaft. Der Sonntag lief leider nicht wie gewünscht: Augusto (Farfus) drückte mich gegen die Wand, ich habe lange gebremst und als ich ausweichen wollte, hat er gebremst. Ich konnte nichts machen. Ich denke, die Schuld liegt bei 50:50. Ich fand es aber unnötig, mich derart zu blocken, denn ich hatte DRS und hätte ihn leicht überholen können.“

Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM #51) Platz 10 / Platz 8
„Also mein Motto war leider: freies Training hui, Qualifying pfui. In jedem freien Training war ich ganz vorn dabei, in den Zeittrainings nicht mehr. Ich versteh noch nicht ganz, warum das so war. Die beiden Rennen waren dann okay. Am Samstag Rang zehn, am Sonntag von Startplatz 15 auf acht. Das war ein starkes Rennen, mir sind gute Manöver gelungen. Die Punkte nehme ich auf jeden Fall gern mit. Jetzt geht es darum, uns in den kommenden Qualifyings in eine gute Ausgangslage zu bringen, und dann gibt es hoffentlich wieder dicke Punkte.“

Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #48) Platz 8 / Platz 12
„Ein fürchterliches Wochenende, hoffentlich das letzte dieser Art in diesem Jahr. So ein Unfall wie heute in der Boxengasse darf einfach nicht passieren. Wir müssen uns alle hinterfragen und daran arbeiten, dass es nicht noch einmal zu so einem Zwischenfall im Zusammenspiel mit unseren beiden Boxencrews kommt. Ich bin entsprechend niedergeschlagen und hoffe nur, dass es unserem Mechaniker schnell besser geht.“

Timo Scheider (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM #10) Platz 17 / Platz 16
„Das war ein ziemlich schlechtes Wochenende für mich. Uns fehlte über weite Teile einfach die Pace. Warum das so war, ist immer noch ein bisschen mit einem Fragezeichen versehen. Über Nacht haben wir das Auto dann umgebaut. Das hat sich im Qualifying noch nicht niedergeschlagen, aber immerhin im Rennen. Das war das einzig Positive an diesem Wochenende.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 19 / Platz 17
„Passend zu meiner bisherigen Saison ein sehr ernüchterndes Wochenende. Speziell am Samstag. Sonntag lief das Qualifying dann besser, als ich auf Startplatz vier bester Audi war. Und dann passiert mir ein Frühstart – zum ersten Mal in zehn Jahren DTM. Genau jetzt, wo wir ein gutes Ergebnis gebraucht hätte, um aus dem Loch herauszukommen. Dann war das Rennen natürlich gelaufen. Sehr schade, denn es war mal wieder mehr drin. Ich hoffe, dass bald einfach mal alles zusammen passt.“

Adrien Tambay (Speedweek.com Audi RS 5 DTM #27) Platz 20 / Platz 20
„Ich kann nicht viel berichten. Zweimal habe ich die Flics im Rennen durch leichte Berührungen verloren. In beiden Rennen war ich nicht schnell genug, und damit gab es nichts, worum ich kämpfen konnte. Im Qualifying am Samstag lief es eigentlich ganz gut. Ich werde dieses Rennen schnell abhaken und schaue jetzt nach vorn zum Norisring.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline)
„Dass einer unserer Mechaniker beim Boxenstopp am Fuß verletzt wurde und eine Nacht im Krankenhaus verbringen muss, tut uns extrem leid. So etwas darf nicht passieren. Wir werden als Team alles dafür tun, dass sich so eine Situation nicht wiederholt. Edo (Mortara) kann man dabei überhaupt keinen Vorwurf machen. Zum Glück ist der Unfall noch relativ glimpflich ausgegangen. Die ganze Mannschaft wünscht Werner eine schnelle Genesung! Abgesehen davon war es ein super Wochenende. Wir sind schon lange nicht mehr vor einer so tollen Kulisse gefahren. Miguels Sieg am Samstag und die neuerliche Eki-Show am Sonntag waren klasse. Nico (Müller) ist leider in beiden Qualifyings unter Wert geschlagen worden, sonst wäre mehr drin gewesen. Bei Edo lief es an diesem Wochenende nicht ganz rund. Aber auch er hat Punkte geholt. Die können in diesem Jahr noch wichtiger sein als je zuvor. Nun freuen wir uns schon auf unser Heimspiel am Norisring.“

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix)
„Nach einem rabenschwarzen Samstag haben wir uns zusammengerauft und gesucht, was wir an den Autos verändern können. Alle Schritte gingen in die richtige Richtung. Rocky konnte als bester Audi-Pilot Startplatz vier erobern. Leider hatte er einen Frühstart. Das sind Fehler, die passieren. Da stehen wir ganz hinter Rocky. Nach der Durchfahrtstrafe hat er von ganz hinten gezeigt, welche Pace er mit dem Auto fahren kann. Auch bei Timo (Scheider) hat das Auto im Rennen gut funktioniert und er konnte schnelle Rundenzeiten fahren. Das nehmen wir als positiven Fakt mit und freuen uns auf den Norisring und danach auf unsere Paradestrecke in Zandvoort.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg)
„Das war insgesamt ein gutes Wochenende. Jamie (Green) konnte in den letzten drei Rennen viele Punkte holen und ist Vierter in der Meisterschaft, nur einen Punkt hinter Eki. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr müssen wir nun konstant punkten und dann sehen wir mal, wo wir am Ende der Saison stehen. Adrien (Tambay) war vor allem im ersten Qualifying vom Speed her gut dabei. Was in den Rennen genau los war, werden wir jetzt analysieren.“



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