09.05.2016: DTM Hockenheim: Stimmen Audi Sport
Mit einem Sieg und einem dritten Platz ist Audi Sport in die DTM 2016 gestartet. Die Stimmen nach dem turbulenten Saisonauftakt in Hockenheim.
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Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef)
„Es war ein starkes und erfolgreiches Wochenende für Audi Sport – insbesondere der Samstag. Am selben Tag Siege in der WEC und in der DTM zu feiern, ist nicht selbstverständlich. Umso größer war die Freude darüber. Ein großes Dankeschön an alle, die daran beteiligt waren. Schade ist, dass es am Sonntag in Hockenheim bei der DTM nicht ganz so gut gelaufen ist. Wir versuchen zu verstehen, woran das lag. Der Blick geht dabei schon jetzt nach vorn zu den nächsten beiden Rennen in Spielberg.“

Dieter Gass (Leiter DTM bei Audi Sport)
„Ich denke, die Zuschauer sind an diesem Wochenende auf ihre Kosten gekommen. Wir haben enges Racing gesehen, beide Rennen waren turbulent – speziell in den ersten Runden. Natürlich hat uns das Rennen am Samstag vom Ergebnis her wesentlich besser gefallen als das zweite am Sonntag. Nach dem Sieg von Edo (Mortara) und dem dritten Platz von Nico (Müller) war ein siebter Platz eine etwas magere Ausbeute. Das Hauptproblem war, dass wir im Qualifying nicht das Maximum herausgeholt haben. Und im Rennen haben wir unsere beiden bestplatzierten Autos schon in der dritten Kurve verloren. Ab da war es klar, dass es schwierig werden würde, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Sehr glücklich bin ich mit Nico Müller: Nach der Pole und dem ersten Podium gestern war er heute bester Audi. Er ist eindeutig auf dem richtigen Weg.“

Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #48) Platz 1 / Platz 11
„Es ist schade, dass wir in einer so hochkarätigen Meisterschaft wie der DTM immer wieder Dinge erleben wie heute. Berührungen und Unfälle sind gut für die Show – aber alles hat seine Grenzen. Leider gibt es in der DTM ein paar Vollidioten, die noch immer glauben, man kann ein Rennen in der ersten, zweiten oder dritten Kurve gewinnen. Ich bin heute zweimal getroffen worden – einmal von Tomczyk und einmal von Götz. Es ist für mich unverständlich, dass sie ohne Strafen davongekommen sind, denn sie haben mein Rennen zerstört. Das ist frustrierend. Mein Auto war toll und ich bin mit einem neuen Reifensatz gestartet. Selbst von Startplatz zwölf wäre es sehr gut möglich gewesen, in die Top Fünf zu kommen. Wie auch immer: Ich nehme mit, dass wir konkurrenzfähig waren und das erste Rennen der Saison gewonnen haben.“

Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM #51) Platz 3 / Platz 7
„Ich hatte ein gutes Wochenende. Gestern Pole und Podium und heute erneut Punkte. Darauf kann man aufbauen. Heute waren die Bedingungen nach einem schwierigen Qualifying nicht optimal. Aber ich habe einige Positionen gutgemacht, schöne Zweikämpfe gehabt und als Siebter wichtige Zähler gesammelt. Auch wenn es mein erstes Rennen mit dem Team war, fühle ich mich bei ABT schon wie zu Hause. So kann es in Spielberg weitergehen. Der Red Bull Ring ist eine tolle Strecke und sollte unserem Audi RS 5 DTM gut liegen.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 9 / Ausfall
„Wir haben an diesem Wochenende gut gearbeitet, aber das hat sich leider nicht in den Ergebnissen widergespiegelt. Am Samstag fehlten im Qualifying für eine bessere Platzierung nur ein paar Zehntelsekunden, am Sonntag haben wir auf die falsche Strategie gesetzt. Von den Startpositionen neun und 20 ist in einer so hart umkämpften Rennserie nicht viel möglich. Aber die Saison ist noch lang. Es gab keinen Fahrer an diesem Wochenende, der zwei gute Rennen hatte. Daher ist noch alles drin. Es war toll, an einem Wochenende in der DTM und in der Rallycross-WM zu starten. Ich habe gezeigt, dass es möglich ist. Ich habe mich sehr gefreut, dass die ganze Audi- und ABT-Familie hinter dieser Entscheidung stand und mich so toll unterstützt. Vielen Dank dafür!“

Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM #17) Platz 10 / Ausfall
„Irgendwie hat an diesem Wochenende die Abstimmung nicht gepasst. Trotzdem habe ich es am Samstag sowohl im Zeittraining als auch im Rennen in die Top Ten geschafft und einen Punkt geholt. Am Sonntag waren wir im Zeittraining nicht schnell genug, zudem hat mich Esteban Ocon auf meiner schnellen Runde blockiert. Obwohl ich aus der letzten Reihe starten musste, wären Punkte möglich gewesen. Doch dann habe ich mich in der Boxeneinfahrt ins Kiesbett gedreht. Das war einer der dümmsten Fehler, die mir je passiert sind. Ich werde daraus lernen und entschuldige mich dafür bei Audi und meinem Team.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Ausfall / Platz 10
„Es ist bitter, mit nur einem Punkt aus Hockenheim abzureisen. Dabei fing das Wochenende gut an. Wir waren im Freien Training und auch im ersten Qualifying schnell. Im ersten Rennen wäre Rang fünf drin gewesen, womit ich auch zufrieden gewesen wäre. Leider hatte ich jedoch früh eine Kollision mit Bruno Spengler, danach war mein Auto beschädigt und ich musste aufgeben. Am Sonntag ist unsere Strategie nicht aufgegangen, im Qualifying nur mit einem Reifensatz zu fahren. Es war sehr schwierig, von Platz 18 zu starten. Im zweiten Rennen war daher kaum mehr möglich. Auch durch die Strategie konnten wir nicht viel ausrichten, obwohl der Boxenstopp super war. Aber es sind noch viele Rennen zu fahren und ich freue mich schon auf Spielberg.“

Adrien Tambay (Speedweek.com Audi RS 5 DTM #27) Ausfall / Platz 13
„Es wäre einfach zu sagen, dass ich kein gutes Wochenende hatte. Aber ich habe hier in Hockenheim viel gelernt. Am Samstag musste ich nach einer Kollision früh aufgeben. Im zweiten Rennen lag ich – obwohl ich als 19. gestartet bin – schon bald auf Rang neun. Dann hatte ich jedoch einen Reifenschaden und musste zusätzlich an die Box. Meine Rundenzeiten danach waren gut, aber mehr als Platz 13 war nicht drin. Trotz des ernüchternden Wochenendes hat mein Team nicht die Köpfe hängen lassen und das Positive hervorgehoben. Nun wollen wir es in Spielberg besser machen.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 15 / Ausfall
„Unser Auto war das ganze Wochenende über konkurrenzfähig. Mit Blick auf die gesamte Saison bin ich zuversichtlich, dass wir um Siege mitkämpfen werden. Am Samstag habe ich mich über Edos Sieg im Auftaktrennen gefreut. Für mich persönlich lief es leider nicht so erfolgreich. Im Qualifying haben wir jeweils das Beste aus dem Auto rausgeholt. Doch in beiden Rennen wurde uns die Chance, Punkte mitzunehmen, vereitelt. Das ist besonders frustrierend, wenn man beide Male selbst keine Schuld hatte.“

Timo Scheider (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM #10) Ausfall / Ausfall
„Das war ein Auftaktwochenende, das man sich nicht wünscht. Am Samstag waren wir im Zeittraining nicht schnell genug und im Rennen bin ich unverschuldet nach einer Kollision ausgeschieden. Heute war im Zeittraining mehr drin, doch ich habe im Motodrom einen Fehler gemacht. Im Rennen hatte ich einen guten Start und bin rasch von Platz 22 auf Rang 13 vorgefahren. Doch dann wollte ich einen Mercedes innen überholen. Dieser hat eingelenkt und mich getroffen. Danach war mein Auto nicht mehr fahrbar.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline)
„Das Samstagsrennen hat gezeigt, was möglich ist: Wir haben alle unsere Autos in die Punkteränge gebracht und den Sieg geholt. Das zweite Rennen war dagegen weniger optimal. Viele Kollisionen haben uns gute Ergebnisse gekostet. Aber da muss man durch. Das ist Motorsport. Wir müssen das nächste Mal versuchen, unsere Autos heil zu lassen, damit wir unsere wahre Performance zeigen können.“

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix)
„Das waren zwei sehr unterschiedliche Tage. Am Samstag haben wir eine Dominanz von Audi gesehen. Wir selbst hatten leider Rennpech – da ist man nur Passagier und kann nichts machen. Heute war ‚Rocky’ im Freien Training schnell unterwegs. Vielleicht haben wir im Qualifying etwas zu hoch gepokert, indem wir uns einen Reifensatz für das Rennen aufgespart haben. Wir konnten den Vorteil auch nicht so nutzen wie erwartet. Timo (Scheider) ist leider Opfer extremer Fahrweise von Mitbewerbern geworden. Das war sehr schade. Nur ein einziger Punkt ist ein magerer Lohn für die harte Arbeit des Teams.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg)
„Für uns war es ein durchwachsener Auftakt hier in Hockenheim. Sowohl Jamie (Green) als auch Adrien (Tambay) wurden leider in Unfälle verwickelt. Aus den beiden Rennen konnten wir daher leider keine Punkte mitnehmen. Jamie war im zweiten Qualifying schnellster Audi-Pilot. Adrien hat im zweiten Rennen mit konstant guten Rundenzeiten überzeugt. Seinem Team gelang zudem der schnellste Boxenstopp. Insofern nehmen wir zumindest etwas Positives aus dem Wochenende mit.“



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